Die Acht

Neulich auf dem Viereck – die Acht.

 

Die Acht ist eine Kombination aus zwei Volten, die zusammen die Form einer Acht ergeben, aber das hast Du bestimmt schon gewusst. Man kann die Acht an verschiedenen Stellen des Dressurvierecks reiten, übliche Stellen sind zwischen den Zirkelpunkten oder an der kurzen Seite. Übst Du die Acht an der kurzen Seite, wird sie auf einer Seite durch die Bande begrenzt und auf der anderen Seite durch die Verbindungslinie, die Du Dir zwischen den Zirkelpunkten vorstellst, das Umstellen der Richtung erfolgt auf der Mittellinie. Um die Acht zu üben habe ich einen einfachen Tipp: Du brauchst dazu 2 Springstangen und 4 Pylonen (oder Eimer). Die Springstangen legst Du so auf die gedachte Linie zwischen den Zirkelpunkten, dass Du sie als Bandenersatz zur offenen Viereckseite hin nutzen kannst. Damit werden die beiden Volten der Acht viel leichter rund zu reiten und Du kannst Dich besser auf Deine Hilfen konzentrieren. Zwei Dinge sind wichtig: 1.) das die Volten rund sind und 2.) das Du Dein Pferd auf der Mittellinie am besten ohne Spannung und Herausheben des Halses umstellen kannst. Damit Dir das umstellen leichter gelingt, stellst Du die 4 Pylonen dicht rechts und links neben den Punkt, an dem Du die Richtung wechselst. Zwischen den Pylonen wird so eine kleine Gasse von z.B. 80 cm Länge entstehen, in dieser Gasse wechselst Du die Richtung. Mach die Gasse ruhig richtig eng, damit Dein Pferd 2 Schritt geradeaus geht, bevor Du in die neue Richtung wendest. Das ist für das Pferd leicht verständlich, es kann sich darauf einrichten, wo der Richtungswechsel erfolgt und Du kannst Dich besser auf die Hilfen konzentrieren. So klappt es mit der Acht auch gleich leichter. Du wirst feststellen, dass die Acht ein tolles Werkzeug für die Ausbildung des Pferdes ist, wenn Du die Linienführung sorgfältig einhältst. Warum die Linienführung so wichtig ist, erkläre ich in einem der nächsten Beiträge.

 

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